IDF weitet Zielauswahl in Gaza nach verstrichener Entwaffnungsfrist auf rangniedrige Hamas-Kämpfer aus

Die IDF hat ihre Zielauswahl in Gaza geändert und greift nun auch rangniedrige bewaffnete Hamas-Mitglieder in von der Hamas kontrollierten Gebieten an, unabhängig davon, ob sie eine unmittelbare Bedrohung für israelische Kräfte darstellen, wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Analyse hervorgeht. Die Änderung folgt darauf, dass die Hamas die 100-tägige Entwaffnungsfrist im Rahmen der von Trump vermittelten Waffenruhe vom Oktober 2025 verstreichen ließ und spätere Angebote des Friedensrats ablehnte. Nachdem ranghohe und mittlere Kommandeure weitgehend ausgeschaltet worden sind, will die IDF die Hamas nun durch anhaltenden Druck auf einfache bewaffnete Kämpfer zur Wiederaufnahme von Entwaffnungsgesprächen bewegen. Die Trump-Regierung genehmigte die breitere Luftangriffspraxis unter der Bedingung, dass die Angriffe weder massenhafte zivile Opfer verursachen noch erneute Bodenoffensiven erfordern. Dies markiert eine klare Lockerung der restriktiveren Regeln aus der frühen Phase der Waffenruhe und bekräftigt die Handlungsfreiheit der IDF.