Smotrich kündigt Hilfspaket wegen starken Schekels an, der 33-Jahres-Hoch zum Dollar erreicht

Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte, „in den kommenden Tagen“ werde ein Hilfspaket für israelische Hightech-Unternehmen vorgestellt, denen der starke Schekel schadet. Die Währung wird bei rund NIS 2,90 je Dollar gehandelt und steht damit so stark wie seit Oktober 1993 nicht mehr. Tech-Gründer, die Erlöse in Dollar verbuchen, aber Gehälter und Mieten in Schekel zahlen, berichten, dass die 2026 eingeworbenen 8,6 Milliarden US-Dollar an Startup-Kapital in lokaler Währung rund 20 Prozent weniger wert sind als entsprechende Finanzierungsrunden ein Jahr zuvor. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört, multinationalen Unternehmen wie Nvidia und Microsoft zu gestatten, bestimmte Unternehmenssteuern in Dollar zu zahlen, statt sie in Schekel umzutauschen. Der IMF prognostiziert für Israel in diesem Jahr weiterhin 3,5 Prozent Wachstum und damit deutlich mehr als für die USA mit 2,3 Prozent und die EU mit 1,3 Prozent. Dies unterstreicht, dass der starke Schekel selbst im Krieg eine grundlegende wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit widerspiegelt.