Gericht erlaubt IDF, Entlassung von Gaza-Geheimdienstoffizier fortzusetzen

Israels Verwaltungsgericht wies die Petition von Oberstleutnant A., dem Geheimdienstoffizier der Gaza-Division am 7. Oktober, zurück und erlaubte der IDF, das Verwaltungsverfahren wiederaufzunehmen, das zu seiner Entlassung aus dem Berufsdienst führen könnte. Berichten zufolge folgt das Verfahren auf IDF-Untersuchungen und die von Generalmajor der Reserve Sami Turgeman geleitete Expertenprüfung, nachdem der Generalstabschef mehreren ranghohen Kommandeuren Führungsverantwortung für das Massaker zugeschrieben hatte. Das Gericht erklärte, das Überprüfungsverfahren zur Entlassung sei rechtmäßig, liege in militärischer Zuständigkeit und verletze nicht das Anhörungsrecht des Offiziers; auf Antrag der IDF hob es zudem eine Veröffentlichungssperre auf. Rechenschaft ist schmerzhaft, aber notwendig: Israel ehrt die Gefallenen, indem es von den für Warnung und Bereitschaft Verantwortlichen professionelle Verantwortung verlangt.