IDF kauft Magos-Radare zur Drohnenerkennung für die Nordfront

Das israelische Rüstungstechnologieunternehmen Magos Systems erhielt einen Auftrag über rund 21 Millionen NIS zur Lieferung Hunderter kompakter Radarsysteme an IDF-Bodentruppen, die der sich rasch entwickelnden Drohnenbedrohung der Hisbollah gegenüberstehen. Hebräisch- und englischsprachige Berichte erklären, das Rehovot-System erkenne tieffliegende UAVs, darunter glasfasergesteuerte Drohnen, die herkömmliche funkfrequenzbasierte Abwehrmaßnahmen umgehen, und könne den Truppen eine Vorwarnzeit von mindestens 60 Sekunden verschaffen. Acht Magos-Radare stehen bereits bei der IDF im Dienst; der größere Auftrag folgte auf ihre operative Leistung. Der Kauf ist eine praktische israelische Antwort auf den vom Iran unterstützten Drohnenkrieg: Soldaten schnell schützen, heimische Innovation ins Feld bringen und der Hisbollah eine billige taktische Überraschung verwehren.