USA drängen Iran bei Doha-Gesprächen zur Aufgabe der Hormus-Mautforderung

Die technischen Gespräche in Doha konzentrierten sich auf die Schifffahrt in Hormus und eingefrorene iranische Vermögenswerte; Washington fordert freie Schifffahrt, während Teheran auf einer Rolle bei der Kontrolle der Meerenge besteht. Der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi berichtete, die Gespräche seien ohne Anwesenheit einer US-Delegation beendet worden, und kündigte einen Notfallkanal für mutmaßliche Verstöße gegen die Absichtserklärung an. Katars Außenministerium bestätigte, es fänden keine hochrangigen Gespräche statt. US-Vertreter erklärten, von den eingefrorenen $6 Milliarden werde nichts freigegeben, solange der Iran keine Meilensteine erfülle; die iranische Seite erklärte dagegen, ein Teil dieses Geldes werde für den Kauf von Waren nach iranischem Bedarf verwendet. Israel sollte echte Entnuklearisierung und freie Schifffahrt begrüßen, doch kein Golf-Abkommen darf Israels Handlungsfreiheit gegenüber dem Iran oder der Hisbollah verpfänden.