Ghalibaf macht Khamenei-Beisetzung zur Vergeltungskundgebung

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Ghalibaf nutzte die Vorbereitungen für die Beisetzung des getöteten früheren Obersten Führers Ali Khamenei, um die Iraner auf die Straßen zu rufen und Vergeltung zu fordern. Zu den Zeremonien vom 4-9. Juli werden 15-20 Millionen Trauernde erwartet; der Leichnam soll in Teherans Großem Mosalla aufgebahrt werden, Riten finden in Qom und im Irak statt, und die Beisetzung erfolgt am 9. Juli in Mashhad. Für Israel ist das Spektakel eine Warnung: Teheran hüllt innere Mobilisierung und Einschüchterung in Trauer, deshalb muss jede Diplomatie Israels Freiheit bewahren, nuklearen Wiederaufbau und Angriffe von Stellvertretern zu stoppen.