Syriens Außenminister trifft Hisbollah-Verbündeten bei US-Druck auf Libanon-Kanal

Der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani traf am Donnerstag in Beirut Präsident Joseph Aoun, Ministerpräsident Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri und rückte damit einen Hisbollah-Verbündeten ins Zentrum der libanesischen Antwort auf den Rahmen zwischen USA, Israel und Libanon. Der Besuch folgte auf Präsident Trumps Hinweis, Syrien könne bei der Konfrontation mit der Hisbollah helfen; Shaibani sagte, die Hisbollah-Frage sei mit Berri nicht besprochen worden, Damaskus sei aber offen für ein Treffen, falls syrische Interessen es verlangten. Aoun und Salam stellten die Reise in den Zusammenhang mit Stabilität, wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Koordination und einem gemeinsamen Ausschuss. Israel sollte die Diplomatie nur dann als nützlich ansehen, wenn sie zur Entwaffnung der Hisbollah beiträgt und Damaskus oder Beirut kein Vetorecht über die Sicherheit im Norden gibt.