Carlson: Israel-Streit treibt Vorstoß für dritte Partei an

Um 23:06 Uhr IDT am 2. Juli sagte Tucker Carlson in einem Interview, er wolle nach seinem Bruch mit Trump und der GOP wegen des Iran-Kriegs beim Aufbau einer dritten Partei helfen. Carlson warf Israel und proisraelischem Einfluss vor, Washington zu einem Regimewechsel zu drängen, erklärte, seit Kriegsbeginn nicht mehr mit Trump gesprochen zu haben, und argumentierte, beide Parteien seien bei Krieg und Finanzen fest miteinander verbunden. Er selbst will nicht kandidieren. Das Interview ist für Israel bedeutsam, weil ein lauter isolationistischer Flügel legitime Debatten in eine Politik der Schuldzuweisung an Israel verwandelt. Jerusalem sollte mit Fakten, Kontaktpflege zu Verbündeten und moralischer Klarheit über Irans nukleare Bedrohung und seine Stellvertreter antworten.