Eurovision-Chef schließt neue Israel-Abstimmung nach EBU-Votum aus

Eurovision-Direktor Martin Green schloss eine weitere Abstimmung über Israels Teilnahme aus und erklärte, die EBU-Mitglieder hätten abschließend entschieden. Er sagte, fast 70% der Mitglieder hätten entschieden, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten nicht für Regierungen verantwortlich seien und Israels öffentlich-rechtlicher Sender teilnehmen dürfen solle. Zudem wies er Behauptungen zurück, der Boykott Irlands, Islands, der Niederlande, Sloweniens und Spaniens habe eine Finanzkrise ausgelöst; das Votum im Dezember ergab für die Reform ein Ergebnis von 738-264, während Israels Sender den Kulturboykott zurückwies. Israels Platz auf kulturellen Bühnen sollte nicht zur Geisel antiisraelischer Politik werden, wenn sein öffentlich-rechtlicher Sender die Regeln erfüllt und seine Künstler offen am Wettbewerb teilnehmen.