Lahav 433 nennt Korruptionsfall Nahariya wasserdicht

Ermittler der Einheit Lahav 433 für Korruption im öffentlichen Bereich gaben um 00:00 IDT ihr erstes Interview und bezeichneten den Fall Nahariya als wasserdicht. Sie werfen dem stellvertretenden Bürgermeister Dima Epstein, dem von der Polizei als nordisraelischen Verbrecherboss bezeichneten Shmulik Harush, dessen Mitarbeiter Eli Yitach und dem Bauunternehmer Moshe Elmakias vor, kommunale Ausschreibungen und Projektarbeiten gelenkt zu haben; konkurrierende Bauunternehmer sollen bedroht oder dafür bezahlt worden sein, sich nicht zu beteiligen. Die Ermittlungen begannen 2025 und umfassten dem neuen Bericht zufolge inzwischen die Befragung von mehr als 100 Personen, davon etwa 20 als Beschuldigte, sowie 16 Festnahmen. Die Hauptverdächtigen bestreiten Fehlverhalten oder erklären, ihre Geschäfte seien rechtmäßig gewesen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, zeigt der Fall, weshalb israelische Städte entschlossene Polizeiarbeit benötigen, damit öffentliche Gelder und Entwicklung nicht in kriminelle Hände gelangen.