EiGHT-Bericht wirft NGOs Antisemitismus und Gaza-Spendenwerbung vor

Ein Bericht von EiGHT besagt, große humanitäre und Menschenrechts-NGOs hätten Antisemitismusbeschwerden von Beschäftigten vernachlässigt, das Leid in Gaza zur Spendenwerbung ausgenutzt und versucht, eine antiisraelische Kriegserzählung zu prägen. Dem Bericht zufolge schilderten etwa 70 derzeitige oder ehemalige Beschäftigte sowie interne Dokumente geduldeten Antisemitismus, Vergeltungsmaßnahmen, den Ausschluss jüdischer Mitarbeiter und die Missachtung israelischer und jüdischer Opfer. Hervorgehoben werden Vorwürfe, Gaza sei zu einem wirksamen Motor der Spendenwerbung geworden; sieben von 10 Aufrufen von Amnesty Australia nach Oktober 2023 hätten sich ganz oder teilweise auf Gaza konzentriert, und die Spendenergebnisse seien während Waffenruhen zurückgegangen. Israel und Juden in der Diaspora fordern zu Recht eine unabhängige Aufsicht, wenn mächtige NGOs von der Hamas geprägte Erzählungen in vermeintliche moralische Expertise verwandeln.