ShoutOut-Spiel bekämpft Online-Antisemitismus und Holocaust-Verzerrung

Die Claims Conference und Forscher der University of Duisburg-Essen starteten ShoutOut, ein kostenloses digitales Lernwerkzeug, das Schüler darin schult, Antisemitismus, Hassrede und Holocaust-Verzerrung in sozialen Medien zu erkennen. Laut der UDE-Mitteilung vom 26. Juni wurde die Plattform mit Unterstützung der Claims Conference vorgestellt, ist auf Englisch und Deutsch verfügbar und konzentriert sich auf ein etwa 15-minütiges Onlinespiel sowie Unterrichtsmaterialien und einen virtuellen Auswertungsbildschirm. Entwickelt wurde sie von Monika Hubscher, Sophie Schmalenberger und Nicolle Pfaff im Rahmen des Projekts Social Media Literacy Against Antisemitism. Für Israel und das Weltjudentum schützt die Vermittlung, wie junge Menschen Judenhass im Internet einschließlich des israelbezogenen Antisemitismus erkennen können, das jüdische Gedächtnis und stärkt die demokratische Solidarität gegen jenen Hass, der die Shoah ermöglichte.