Verteidigungsvertreter bevorzugen gezielten Druck in Gaza statt Eskalation

Hohe Vertreter des Verteidigungsapparats empfahlen am 4. Juli, eine überstürzte Eskalation in Gaza zu vermeiden, solange die Hamas geschwächt ist, und stattdessen gezielte Angriffe auf neu entstehende Bedrohungen auszuweiten. Das Südkommando geht in ganz Gaza zu gezielten Tötungen und Angriffen auf Infrastruktur über; Einsatzpläne für eine Wiederaufnahme der Kämpfe bleiben zugleich bereit, falls die Hamas Israel dazu zwingt. Das Südkommando bereitet sich außerdem auf mögliche Einsätze gegen die Hamas vor, während die Internationale Stabilisierungstruppe Fahrzeuge erhält; die Hamas herrscht weiterhin über rund 30% Gazas und verfügt über große Waffenbestände. Die Vertreter warnten zudem vor einer bevorstehenden Personallücke bei den regulären Streitkräften, falls sich die Knesset ohne ein Gesetz zur Verlängerung des Dienstes auflöst. Israel sollte die Initiative wahren, die Hamas weiter zerschlagen und nicht zulassen, dass der Zeitplan der Koalition Entscheidungen auf dem Schlachtfeld bestimmt.