Hamas-Dokument zeigt Verzögerungsstrategie bei Entwaffnung Gazas

Am 4. Juli tauchte ein internes Hamas-Dokument auf, das zeigt, dass die Terrororganisation für die Gespräche über die Entwaffnung Gazas eine bewusste Verzögerungsstrategie gewählt hat. Dem in den vergangenen Tagen von Hamas-Führern erörterten Dokument zufolge glaubt die Organisation, Netanyahu betrachte größere Zugeständnisse in Gaza während des Wahlkampfs als politischen Selbstmord; daher solle die Hamas bis Ende 2026 auf Zeit spielen, um abzuwarten, wer Israel führt. Qatar und die Türkei drängten die Hamas, auch bei Waffen taktische Flexibilität anzubieten, um Israel bloßzustellen; die Hamas lehnte dies jedoch ab, weil selbst vorübergehende Zugeständnisse zur nächsten Ausgangslinie werden könnten. Israel sollte militärischen Druck und diplomatische Klarheit aufeinander abstimmen: Wiederaufbau und Rückzüge dürfen keine Terrorarmee belohnen, die darauf wartet, dass Israels Demokratie ihr nützt.