Anklage legt Gaza-Schmuggelplan über NIS 200M unter Beteiligung von Soldaten offen

i24NEWS berichtete um 8:00 Uhr abends IDT und Ch10 veröffentlichte um 10:40 Uhr abends eine Aktualisierung, wonach eine Anklageschrift einen der schwerwiegendsten Fälle von Schmuggel nach Gaza seit Kriegsbeginn beschreibt. Im Mittelpunkt des Falls steht der Einwohner von Ramallah Jamal al-Sheikh, ein Verwandter des stellvertretenden Vorsitzenden der Palestinian Authority, Hussein al-Sheikh; die Anklageschrift beschreibt eine mutmaßliche Route, an der Palästinenser aus Judäa und Samaria, Händler aus Gaza, ägyptische Staatsbürger und Soldaten eines nicht genannten Bataillons der IDF beteiligt gewesen sein sollen. Der Anklageschrift zufolge transportierte der Ring verbotene Güter und Waren mit doppeltem Verwendungszweck, Hamas verlangte eine Abgabe von 20%, und ein Einsatz des Shin Bet vereitelte im Februar einen Plan, eine Lastwagenladung Zigaretten, iPhones und Mobilfunkkomponenten nach Gaza zu schicken, deren Wert dort rund NIS 200 Millionen betragen hätte. Israels Sicherheitsapparat muss diese Route entschieden schließen und zugleich das Recht auf ein ordnungsgemäßes Verfahren für beschuldigte Soldaten und Zivilisten wahren.