Angriff im Roten Meer lässt Huthi-Bedrohung für Schifffahrt vor Jemen erneut hervortreten

Aktuelle Berichte nach israelischer Zeit vom 6. Juli besagen, ein Frachtschiff sei am 5. Juli rund 30 Seemeilen südwestlich von Hodeida im Jemen nahe Gewässern unter Kontrolle der von Iran unterstützten Huthi angegriffen worden. AP, DW, CBS und Israel National News berichten, ein kleines Boot habe das Massengutschiff beschossen, private Sicherheitskräfte hätten das Feuer erwidert und die Angreifer hätten sich zu einem größeren Schiff zurückgezogen, dessen Ortungssystem ausgeschaltet gewesen sei; Schiff und Besatzung seien nach den Berichten unversehrt geblieben, und zunächst habe sich keine Gruppe zu dem Angriff bekannt. Der Vorfall ist für Israel bedeutsam, weil der Druck der Huthi auf die Schifffahrt im Roten Meer Teil des iranischen Stellvertreternetzwerks nach dem 7. Oktober ist. Jerusalem und seine Verbündeten sollten die freie Schifffahrt in Bab al-Mandab weiterhin aktiv schützen.