Knesset-Rechtsberaterin warnt: Torah-Gesetz könnte Soldatenleistungen auf Torah-Lernende ausweiten
Die Rechtsberaterin der Knesset, Sagit Afik, warnte den House Committee, das Basic Law: Torah Study müsse unmissverständlich festhalten, dass es ausschließlich deklaratorisch sei und die Verteilung staatlicher Leistungen zwischen Torah-Lernenden und Militärangehörigen nicht verändere. Berichten zufolge erklärte Afik den Abgeordneten, es bestehe die rechtliche Möglichkeit, dass derzeit Militärangehörigen gewährte Leistungen aufgrund des Gesetzes auch Vollzeit-Torah-Lernenden gewährt werden müssten, darunter Zuschüsse für ein Hochschulstudium und Ermäßigungen beim Landerwerb. Die Warnung erfolgte während der Beratungen über ein Grundgesetz, das das Torah-Studium als grundlegenden Wert in Israel würdigen soll. Nach der Anhörung mussten die Abgeordneten abwägen, wie der Entwurf so formuliert werden kann, dass die Erklärung zum Torah-Studium den Anspruch von Soldaten, Reservisten und Jeschiwa-Studenten auf Leistungen nicht verändert.