IDF nimmt bei nächtlichen Antiterrorrazzien in Judäa und Samaria 20 Verdächtige fest

Kräfte der IDF und des Shin Bet nahmen bei nächtlichen Antiterrorrazzien in Judäa und Samaria zwischen Dienstagabend und Mittwoch 20 gesuchte Verdächtige fest. Die Einsätze richteten sich gegen Personen, denen die Planung eines Terroranschlags, Waffenhandel, Drogenschmuggel, Menschenhandel oder eine Zugehörigkeit zur Hamas vorgeworfen wird. Soldaten durchsuchten bei einem luftgestützten Einsatz mehr als 50 Gebäude im Raum Jenin und nahmen nach einem Schusswechsel fünf Verdächtige in Hebron fest, außerdem vier Personen in Tulkarm wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Hamas und eine Person in Funduq wegen des Verdachts der Aufstachelung zum Terror. Die Judea Brigade befragte zudem weitere Verdächtige in dem Gebiet. IDF-Generalstabschef Generalleutnant Eyal Zamir warnte am Montag, Angriffe nach Art des 7. Oktober seien aus Judäa und Samaria weiterhin möglich, während die Streitkräfte an den Fronten im Libanon und im Gazastreifen gebunden seien; er sei nicht bereit, in diesem Gebiet Risiken zu verwalten.