Knesset bringt Gedenkgesetz zum 7. Oktober zu den Schlussabstimmungen

Nach fast zwei Jahren sensibler Ausschussarbeit billigte der Ausschuss der Knesset für Bildung, Kultur und Sport einstimmig den Gesetzentwurf für einen Gedenkrahmen zum 7. Oktober und leitete ihn an die abschließenden Abstimmungen im Plenum weiter. Der Vorschlag schafft am 24. Tishrei einen jährlichen staatlichen Gedenktag für das von der Hamas angeführte Massaker und richtet eine nationale Erinnerungsbehörde ein, die eine zentrale Gedenkstätte, ein Museum und ein Archiv im westlichen Negev beaufsichtigen soll. Berichten zufolge sollen dem Rat Regierungsvertreter, Hinterbliebene, ehemalige Geiseln und ihre Familien, Nova-Überlebende, Gemeinden des westlichen Negev und ländliche Bewegungen angehören. Die breite Unterstützung von mehr als 80 Knesset-Abgeordneten eröffnet Israel einen formellen staatlichen Weg, Erinnerung, Trauer und Heldentum zu bewahren und die Gräueltat nicht verblassen zu lassen.