Umfrage zeigt geringere Israel-Verbundenheit bei religiös nicht gebundenen US-Juden

Eine neue Umfrageanalyse unter 1,022 jüdischen Erwachsenen in den Vereinigten Staaten ergab deutliche Unterschiede zwischen religiös gebundenen und religiös nicht gebundenen Juden in ihren Ansichten zu Israel und Gaza. Etwa 4 von 10 nicht gebundenen Juden sagten, Israel habe in Gaza Völkermord begangen; nur etwa 2 von 10 erklärten dagegen, Israels gegenwärtige Militäroperationen seien gerechtfertigt, und 74% sagten, sie fühlten sich Israel emotional nicht besonders oder überhaupt nicht verbunden. Religiös gebundene jüdische Erwachsene bezeichneten sich häufiger als Zionisten und sagten häufiger, die Unterstützung Israels sei für die jüdische Identität wichtig. Israel und die Vereinigten Staaten weisen die Völkermordvorwürfe zurück; Israel erklärt, es kämpfe im Einklang mit dem Völkerrecht gegen die Hamas und sei zugleich mit dem Einsatz menschlicher Schutzschilde durch die Terrororganisation konfrontiert.