Vier Einwohner des Negev wegen mutmaßlichen Terrorplans in Beersheba angeklagt

Die Staatsanwaltschaft erhob am Freitag Anklage gegen vier junge Einwohner des Negev, denen vorgeworfen wird, eine Terrorzelle gebildet und Anschläge auf den zentralen Busbahnhof von Beersheba sowie die Polizeiwache von Segev Shalom geplant zu haben. Ermittler der Polizei und des Shin Bet erklärten, die Ermittlungen im Mai und Juni hätten begonnen, nachdem ein Verdächtiger mutmaßlich Inhalte veröffentlicht hatte, die zu Terror anstachelten; anschließend sei eine gemeinsame Operation der Zentraleinheit des Südbezirks und verdeckter Grenzpolizisten erfolgt. Berichten zufolge änderte sich der angebliche Plan von einem Messerangriff zu Schusswaffenangriffen; die Anklagepunkte umfassen die Verschwörung zu einer Terrortat und Delikte im Zusammenhang mit Terrorausbildung, während dem Hauptangeklagten zudem Aufstachelung und Identifikation mit Terror vorgeworfen werden. Die Behörden erklärten, der Plan sei vor seiner Umsetzung vereitelt worden, und kündigten an, Personen strafrechtlich zu verfolgen, die Israels Bürgern und Einwohnern Schaden zufügen wollten.