Neue Details zu Testtauchgängen für die Munitionsräumung vor Rishon LeZion

Neue Einzelheiten zu Testtauchgängen vor Rishon LeZion zeigen, wie israelische Taucher mit nachgebildeten Mörsergranaten und anderer Übungsmunition die Räumung nicht explodierter Kampfmittel auf einem Schießgebiet im Mittelmeer vorbereiten. Das von der Stadtverwaltung finanzierte und von Israels National Mine Action Authority gemeinsam mit dem National Institute of Oceanography geleitete Projekt soll nach Jahrzehnten militärischer Nutzung etwa zwei Kilometer Küstenlinie wieder für die Einwohner zugänglich machen. Forschende platzieren Übungsmunition in verschiedenen Tiefen, um vor Beginn der tatsächlichen Räumung zu ermitteln, wie weit sie sich bewegt. Die Maßnahme könnte die nutzbare örtliche Küste verdreifachen, ein künftiges Naturschutzgebiet ermöglichen und Israel praktische Erkenntnisse für Gewässer im Nahen Osten liefern, in denen nicht explodierte Kampfmittel weiterhin eine Gefahr darstellen.