USA halten technische Gespräche mit Iran nach Warnung vor MOU-Verstoß offen

Ein hochrangiger US-Vertreter sagte, Washington strebe weiterhin eine Lösung mit Iran an und die technischen Gespräche würden fortgesetzt, obwohl Präsident Donald Trump erklärt habe, das MOU und die Waffenruhe seien faktisch beendet. Der Vertreter bezeichnete die 60-tägige Waffenruhe und das MOU als leistungsabhängig, nannte Irans Handlungen eine Nichterfüllung auf inakzeptablem Niveau und bezeichnete Angriffe auf unbeteiligte Schiffe als Terrorismus. Die Erklärung folgte auf zwei Tage wechselseitiger Angriffe der USA und Irans rund um die Straße von Hormus und erfolgt vor dem Hintergrund israelischer Warnungen, Iran dürfe Diplomatie niemals zum Wiederaufbau nuklearer Bedrohungen, Raketenbedrohungen oder Stellvertreterstrukturen nutzen. Für Jerusalem sind fortgesetzte Gespräche nur dann bedeutsam, wenn sie die freie Schifffahrt wahren, eine iranische Atomwaffe verhindern und Israels Handlungsfreiheit gegenüber Teherans Achse erhalten.