Messis Verbindungen zu Israel rücken vor WM-Viertelfinale erneut in den Blick

Vor Argentiniens WM-Viertelfinale gegen die Schweiz am Samstag flammten Online-Debatten über Lionel Messis angeblichen Zionismus erneut auf. Berichten zufolge verwiesen antizionistische Nutzer auf Messis frühere jüdische und israelische Verbindungen, während viele Israelis Argentinien anfeuerten, obwohl Messi katholisch ist und politische Äußerungen gewöhnlich meidet. Zum Hintergrund gehören sein Besuch an der Westmauer und seine Fußballkurse für israelische und palästinensische Kinder während der Friedensreise des FC Barcelona im Jahr 2013, Argentiniens Freundschaftsspiel 2019 in Tel Aviv trotz Boykottdrucks und seine Tätigkeit als Markenbotschafter des israelischen Unternehmens für unterstützende Sehtechnologie OrCam. Die Geschichte ist kulturell und nicht strategisch, zeigt jedoch, wie Israels Ansehen und jüdische Identität selbst dann in den Weltsport hineingezogen werden, wenn der Sportler im Mittelpunkt nicht jüdisch ist.