IDF führen aus Erfahrungen des Gaza-Krieges entwickelten KI-Kurs für Zielzellen ein
Die IDF haben einen neu konzipierten Offizierslehrgang für ihre Zielzellen eingeführt, der auf den Erfahrungen aus drei Jahren Gaza-Krieg beruht und künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt der Koordination von Luftwaffen-, Drohnen-, Panzer-, Artillerie- und Marinefeuer auf ein einzelnes Ziel durch Kommandeure stellt. Der Lehrgangsleiter, Oberstleutnant R, ein IDF-Veteran mit 24 Dienstjahren, der in den ersten Monaten des Krieges eine Zielzelle in Gaza geleitet hatte, erklärte den Teilnehmern, der Feind ändere seine Taktik rasch, Israel könne sich mithilfe von KI jedoch noch schneller anpassen, neue Muster analysieren und daraus Angriffe ableiten. Die Teilnehmer trainieren Feuerunterstützung auf kurze Distanz neben eigenen Truppen, die Auswahl von Munition zur Minimierung von Schäden für Zivilisten und die schnelle Koordination zwischen den Teilstreitkräften. Die Lehrgangsleitung erklärte, der Schwerpunkt auf den ethischen Grundsätzen der IDF sei der Grund dafür, dass Angriffe unschuldige Menschen nicht verletzten, und bezeichnete äußeren Druck des ICC als für Israels operative Entscheidungen unerheblich.