Knesset-Ausschuss bringt gesetzliche Anerkennung und abgestimmte Versorgung für Menschen mit Kampftraumata voran

Der Geschäftsordnungsausschuss der Knesset brachte am Sonntag eine von Koalition und Opposition unterstützte Gesetzesänderung voran, die Menschen mit Kampftraumata im Gesetz über Menschen mit Behinderungen (Entschädigung und Rehabilitation) einen ausdrücklichen rechtlichen Status verleihen würde. Der Vorschlag würde die Rehabilitationsabteilung des Verteidigungsministeriums zu einer individuell abgestimmten Behandlung verpflichten, außergewöhnliche Hilfen für Ehepartner, Kinder und Eltern ausweiten und bis 2032 eine jährliche Berichterstattung an Knesset-Ausschüsse vorsehen. Der Koalitionsvorsitzende Ofir Katz bezeichnete den Schritt als „historische Gerechtigkeit“, während das Forum Yahalomei Krav erklärte, die über Jahre verwendeten allgemeinen Definitionen hätten dem besonderen Wesen psychischer Verletzungen nicht Rechnung getragen. Die verbleibenden Lesungen des Gesetzentwurfs sind für diese Woche vorgesehen.