Barnea soll Ahmadinejad im Zuge eines Anwerbeversuchs des Mossad in Budapest getroffen haben

Einer neuen Recherche zufolge traf der damalige Mossad-Chef David Barnea Mahmoud Ahmadinejad im Jahr 2024 persönlich in Budapest. Das Treffen sei Teil jahrelanger israelischer Bemühungen gewesen, den Holocaust leugnenden früheren iranischen Präsidenten als nachrichtendienstliche Quelle und mögliche Führungsfigur nach einem Regimewechsel zu gewinnen. Israel habe mit der Vertiefung der Kontakte seine Wohn- und Reisekosten übernommen. Der Recherche zufolge brachten Mossad-Mitarbeiter ihn außerdem nach dem israelischen Angriff vom 28. Februar in einem schwarzen Peugeot in ein Schutzhaus im Iran. Vier ranghohe iranische Amtsträger erklären, der Geheimdienst der IRGC halte Ahmadinejad inzwischen unter Hausarrest, nachdem er einen großen Teil seiner mutmaßlichen Kontakte zu Israel aufgedeckt habe; der Mossad und der Sprecher von Ahmadinejad lehnten eine Stellungnahme ab.