Grahams letzte diplomatische Initiative zielte auf Normalisierung zwischen Saudi-Arabien und Israel

Mehreren nach seinem plötzlichen Tod veröffentlichten Berichten zufolge legte Senator Lindsey Graham in seinen letzten Wochen die Grundlagen für eine erneute Initiative zur Normalisierung zwischen Saudi-Arabien und Israel. Er koordinierte sich mit Präsident Donald Trump, Jared Kushner und Steve Witkoff und sprach außerdem mit Ron Dermer und ranghohen saudi-arabischen Vertretern. Graham hoffte, die intensive Arbeit könne nach der israelischen Wahl im Oktober und den US-Zwischenwahlen beginnen, sodass ein Rahmenabkommen vor dem Zusammentritt des neuen Kongresses bereitstehe. Er betrachtete die Schwächung Irans als Chance, glaubte jedoch, zunächst müsse die Krise um die Straße von Hormus eingedämmt werden und ein mögliches amerikanisch-saudisches Verteidigungsabkommen erfordere im Senat eine Zweidrittelmehrheit.