Likud-Vorwahl könnte wegen erneuter Verzögerung der Abstimmung über die Regeln auf Mitte August verschoben werden

Der Verfassungsausschuss des Likud eröffnete seine Sitzung in Jerusalem am Montag verspätet, nachdem Ministerpräsident Benjamin Netanyahu eingetroffen war; über die Regeln für die Knesset-Liste der Partei bestand keine Einigung. Haim Katz legte einen mit Netanyahu abgestimmten Vorschlag für acht persönliche Listenplätze vor. Die Berichte weichen darin voneinander ab, ob der erste davon auf Platz 2 oder 3 liegen soll, nennen jedoch dieselben sieben späteren Plätze. Das Lager von Netanyahu strebt einen zweistufigen Parteitag an, der zunächst die regulären Regeln billigen und später die Parteisatzung ändern soll, um dem Parteivorsitzenden vorbehaltene Plätze zu ermöglichen. Auch beim neuen Termin der Vorwahl unterscheiden sich die Berichte zwischen dem 17. und 18. August, während beide die Abstimmung über die Regeln für Donnerstag nennen; eine endgültige Entscheidung war noch nicht gefallen.