Kolumbiens künftige Regierung wird ihre Intervention vor dem IGH gegen Israel zurückziehen

Kolumbiens künftige Regierung erklärte, sie werde nach ihrem Amtsantritt am 7. August die Intervention des Landes im Verfahren Südafrikas gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof zurückziehen. Die Entscheidung folgte auf ein Treffen in Washington zwischen dem künftigen Außenminister Omar Bula Escobar und Israels Außenminister Gideon Sa'ar. Sie ist Teil eines Fahrplans, der darauf abzielt, die vollständigen diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen wiederherzustellen, Botschafter auszutauschen, die gegenseitige Visumpflicht aufzuheben und die Einrichtung einer kolumbianischen Botschaft in Jerusalem voranzubringen. Die scheidende Regierung hatte das Verfahren unterstützt; die künftige Regierung erklärte, Kolumbien werde zu einer ernsthaften und verantwortungsvollen internationalen Haltung zurückkehren.