Haredische Frauen und Wissenschaftler reichen beim Obersten Gerichtshof Petition gegen Trennungsgesetz ein

Sechs haredische Frauen und 10 Wissenschaftler reichten am Donnerstag beim Obersten Gerichtshof eine Petition ein, um das neu verabschiedete Gesetz zur Ausweitung geschlechtergetrennter Hochschulbildung aufheben oder einschränken zu lassen. Die Änderung ermöglicht es dem Rat für Hochschulbildung, getrennte Studiengänge für Männer und Frauen auf Bachelor-, Master- und Promotionsebene zu genehmigen, auch aus religiösen Gründen. Die Antragstellerinnen und Antragsteller argumentieren, das Gesetz beseitige Schutzvorkehrungen, die das Gericht 2021 festgelegt hatte, darunter die Begrenzung der Trennung auf haredische Bachelorstudiengänge und auf Unterrichtsräume sowie den Schutz von Dozentinnen. Befürworter erklären, das Gesetz erweitere den Zugang unter Achtung religiöser Lebensweisen und zwinge niemanden, getrennt zu studieren.