Verkehrspolizistin wegen mutmaßlicher Behinderung der Jerusalemer Mordermittlungen vernommen

Die Abteilung für interne Polizeiermittlungen vernahm am Mittwoch eine Beamtin der Verkehrspolizei als Beschuldigte wegen des Verdachts der Strafvereitelung und Untreue bei den Ermittlungen zur Tötung des 19-jährigen Benayahu Razi in einer Mietwohnung in Jerusalem. Die Ermittler vermuten, dass die Beamtin, eine Verwandte eines der Verdächtigen in dem Fall, kurz nach dem Angriff zwei Verdächtige traf, von den Geschehnissen erfuhr, Schritte unternahm, die die Ermittlungen behindern konnten, und die Informationen nicht meldete. Sie wurde unter Auflagen freigelassen: drei Tage Hausarrest, acht Tage Ausschluss vom Polizeidienst und ein Kontaktverbot zu den Beteiligten. Die Mordermittlungen dauern an.