Pakistan zufolge läuft Vermittlung zwischen Iran und den U.S. trotz neuer Kämpfe weiter

Pakistans Außenministerium erklärte, Islamabad habe sich nicht aus den Bemühungen zurückgezogen, die Vereinigten Staaten und Iran angesichts der sich rund um die Straße von Hormus verschärfenden Kämpfe an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Sprecher Tahir Andrabi sagte, das Islamabad-Memorandum bleibe ein dauerhafter Rahmen, und forderte beide Seiten auf, die Gewalt zu beenden und die Gespräche auf Fachebene wiederaufzunehmen. Er erklärte, die Vermittlung stehe vor erheblichen Herausforderungen, bleibe aber weiterhin möglich, während Pakistan seine hochrangigen Kontakte zu regionalen Führungspersönlichkeiten fortsetze. Die diplomatische Initiative erfolgt vor dem Hintergrund, dass U.S.-Angriffe auf Iran und iranische Angriffe auf Golfstaaten zum Zusammenbruch der vorläufigen Waffenruhe des vergangenen Monats geführt und den Seehandel beeinträchtigt haben.