Streit in Irans Führung über Reaktion auf die USA und Kriegsbotschaften verschärft sich

Oppositionsquellen berichteten von einem sich verschärfenden Machtkampf innerhalb der iranischen Führung in Kriegszeiten darüber, wer mit Washington sprechen, Grenzen für militärisches Vorgehen festlegen und Verantwortung für Verluste übernehmen dürfe. Ihnen zufolge strebte Außenminister Abbas Araghchi einen einzigen diplomatischen Kanal an, während führende Vertreter der Revolutionsgarden weiterhin getrennte militärische Lageeinschätzungen an das Büro des Obersten Führers Mojtaba Khamenei übermittelten. Die Quellen beschrieben Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Garden darüber, ob der Raketenbeschuss und der regionale Druck trotz der US-Angriffe fortgesetzt werden sollten; zugleich begannen Vertreter des Parlaments und der Sicherheitsorgane, Schadens- und Entscheidungsunterlagen für eine mögliche interne Überprüfung zusammenzutragen. Frühere Berichte hatten zudem einen breiteren Machtkampf in Teheran zwischen Hardlinern und auf Diplomatie drängenden Vertretern dokumentiert.