Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und Graffiti an Moschee im südlichen Hebron-Hügelland

Die israelische Polizei und IDF-Soldaten leiteten gemeinsame Ermittlungen ein, nachdem bei einem nächtlichen Brandanschlag in At-Tuwani im südlichen Hebron-Hügelland eine Moscheetür beschädigt, ein Fahrzeug in Brand gesetzt und hebräische Graffiti hinterlassen worden waren. Laut Polizei wurde niemand verletzt; Einsatzkräfte suchten nach Verdächtigen, und Kriminaltechniker sicherten am Tatort Beweise. Ein Einwohner erklärte, Dutzende Angreifer hätten zudem Wohnhäuser beschädigt und versucht, weitere Gebäude anzuzünden; diese Vorwürfe waren von den Ermittlern noch nicht unabhängig bestätigt worden. Die Polizei erklärte gesondert, die Ermittlungen zum Waldbrand in Havat Gilad dauerten an. Die offizielle Mitteilung stellte keinen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen her und nannte keine Verdächtigen; eine erste Einschätzung eines Feuerwehrteams hatte auf eine weggeworfene Zigarette als Ursache hingedeutet.