Elektrizitätsbehörde friert neue Netzanschlüsse für Rechenzentren ein

Israels Elektrizitätsbehörde wies den Netzbetreiber Noga an, die Bearbeitung neuer Anschlussanträge für Rechenzentren 140 Tage lang auszusetzen, nachdem die beantragte Leistung etwa 27,000 Megawatt erreicht hatte, rund das Dreifache des derzeitigen durchschnittlichen Verbrauchs des Landes. Noga warnte, die Genehmigung weiterer Anträge unter den bestehenden Bedingungen könnte die Netzstabilität gefährden, während bei einer sofortigen Ablehnung Anträge über mehr als 25,000 Megawatt Kapazität zurückgewiesen würden. Bestehende Zusagen für etwa 1,500 Megawatt werden weiterhin bearbeitet. Die Behörde will die Pause nutzen, um Zuverlässigkeit, Systemredundanz, Wettbewerb, künftige Strompreise und den Erdgasverbrauch neu zu bewerten, bevor sie die Regeln für weitere Anschlüsse festlegt.