Ehemaliger Fallschirmjägerkommandeur Ami Biton soll ohne Beförderung aus dem Dienst ausscheiden

Oberst Ami Biton, ehemaliger Kommandeur der Fallschirmjägerbrigade der IDF, wird voraussichtlich in den kommenden Wochen aus dem Militärdienst ausscheiden, ohne zum Brigadegeneral befördert zu werden oder das Kommando über eine Division zu erhalten. Den Berichten zufolge wäre es das erste Mal seit mehr als 50 Jahren, dass ein Kommandeur der Fallschirmjägerbrigade seinen Dienst beendet, ohne zum Brigadegeneral aufzusteigen. Biton führte die Brigade am 7. Oktober und während der frühen Kriegseinsätze im Gazastreifen, im Libanon und in Syrien. Die Entscheidung folgt einer militärischen Überprüfung, die ethische Verfehlungen feststellte und Vorwürfe enthielt, Biton habe Untergebene gedemütigt und schlecht behandelt. Generalstabschef Eyal Zamir hatte ihn dennoch im Hinblick auf ein mögliches Divisionskommando zu einer Weiterbildung entsandt.