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Frankreich bestellt Irans Geschäftsträger wegen Festsetzung und Misshandlung von Diplomaten ein

Frankreich bestellte Irans Geschäftsträger in Paris ein, nachdem iranische Sicherheitsdienste am 19. Juli zwei Mitarbeiter der französischen Botschaft in Teheran mehrere Stunden lang festgehalten und einen von ihnen körperlich angegriffen hatten. Das französische Außenministerium bezeichnete den Vorfall als vorsätzlichen und gezielten Angriff sowie als flagranten Verstoß gegen das Völkerrecht und die Wiener Übereinkommen. Außenminister Jean-Noël Barrot sagte, beide Mitarbeiter seien sicher in die Botschaft zurückgekehrt und würden Iran verlassen. Frankreich forderte Teheran auf, den Vorfall zu untersuchen, die Verantwortlichen zu bestrafen und die französischen diplomatischen Liegenschaften sowie das Personal zu schützen.

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