Polizei deckt mutmaßliches Geldwäschenetzwerk über NIS 500 Millionen auf

Die israelische Polizei und die Steuerbehörde deckten nach mehr als einjährigen verdeckten Ermittlungen ein mutmaßliches internationales Netzwerk für Geldwäsche und Steuerhinterziehung auf. Die Behörden verdächtigen drei zentrale Akteure, mithilfe fiktiver Unternehmen und gemeinnütziger Organisationen in Israel und im Ausland, falscher Rechnungen, Zahlungsbelege für Immobilien, Bargeld und Banküberweisungen rund NIS 500 Millionen abgewickelt zu haben. Ermittler durchsuchten die Wohnungen von 16 Personen am 14. Juli und beschlagnahmten Dutzende Immobilien, die mutmaßlich mit verschleierten Mitteln gekauft oder finanziert worden waren. Ein Gericht verlängerte die Haft zweier zentraler Verdächtiger im Alter von 48 und 56 Jahren bis Donnerstag.