Steuerbehörde klagt Bauunternehmer wegen fiktiver Rechnungen über NIS 33 Millionen an

Die israelische Steuerbehörde erhob vor dem Amtsgericht Beersheba Anklage gegen den in Rahat ansässigen Sufian Alshami und sein Bauunternehmen Hetz HaNegev wegen des Vorwurfs unrechtmäßiger Vorsteuerabzüge. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erhielten die Angeklagten 94 fiktive Steuerrechnungen von neun Lieferanten für Geschäfte, die nie ausgeführt wurden; dies geschah zwischen Februar und Dezember 2022. Die Rechnungen beliefen sich auf insgesamt rund NIS 33 Millionen und wurden in den Umsatzsteuererklärungen des Unternehmens verwendet, um rund NIS 5 Millionen abzuziehen, wodurch mutmaßlich die Ausgaben überhöht und die Steuerschuld verringert wurden. Die Anklageschrift legt Alshami und dem Unternehmen nach Ermittlungen der Zoll- und Mehrwertsteuerermittlungsstelle Beersheba 11 Verstöße zur Last.