Kozo Okamoto, überlebender Attentäter des Massakers am Flughafen Lod, mit 78 gestorben
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Kozo Okamoto, das einzige überlebende Mitglied der Zelle der Japanischen Roten Armee, die 1972 das Massaker am Flughafen Lod verübte, ist im Alter von 78 Jahren in Beirut gestorben. Die Volksfront zur Befreiung Palästinas gab seinen Tod im Dahiya-Viertel bekannt. Okamoto wurde nach dem Schusswaffen- und Handgranatenangriff verwundet und gefangen genommen, in Israel zu lebenslanger Haft verurteilt und nach 13 Jahren im Rahmen des Jibril-Gefangenenaustauschs von 1985 freigelassen. Später erhielt er politisches Asyl im Libanon, der japanische Auslieferungsersuchen abgelehnt hatte, und blieb dort bis zu seinem Tod.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen weichen bezüglich der Zahl der Todesopfer des Massakers am Flughafen Lod sachlich voneinander ab: Israel National News berichtet von 26 Getöteten; Kikar HaShabbat und Ynet berichten von 24. Die übrigen Fakten sind einheitlich: Okamoto starb im Alter von 78 Jahren in Beirut, war der einzige überlebende Attentäter der Zelle, erhielt in Israel eine lebenslange Haftstrafe und wurde 1985 im Rahmen des Jibril-Austauschs freigelassen.

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