UN ernennen Menschenrechtschef Volker Türk trotz Israels Widerstand erneut

Die UN-Mitgliedstaaten stimmten mit 144-10 Stimmen bei 13 Enthaltungen dafür, Volker Türk eine zweite vierjährige Amtszeit als Hochkommissar für Menschenrechte zu gewähren. Die Versammlung lehnte einen Antrag der USA auf Verschiebung der Abstimmung sowie einen russischen Vorschlag ab, die Verlängerung auf das Jahresende zu begrenzen. Das israelische Außenministerium lehnte die Wiederernennung nach Jahren einer aus seiner Sicht bestehenden Voreingenommenheit gegenüber Israel ab und argumentierte, dass Rechenschaftspflicht statt einer Änderung der Regeln erforderlich sei. Der Sprecher von Generalsekretär António Guterres erklärte, die Nominierung sei im Einklang mit der Resolution von 1993 erfolgt, die das Amt regelt. Türks laufende Amtszeit sollte am 11. Oktober auslaufen.