Likud gewährt Netanjahu acht reservierte Plätze unter den ersten 30

Das Zentralkomitee des Likud billigte einen Rahmen für die Vorwahl, der Parteichef Benjamin Netanjahu ermächtigt, acht Kandidaten für die ersten 30 Plätze auf der Knesset-Liste der Partei auszuwählen. Die Abstimmung endete am Montag um 8 Uhr; hebräische Berichte bezifferten die Beteiligung auf rund 3,400 von etwa 4,500 stimmberechtigten Delegierten oder 73%. Der Rahmen verändert zudem die Platzierung der Wahlkreise und erlaubt amtierenden Ministern, stellvertretenden Ministern und Knesset-Abgeordneten, sich um Wahlkreisplätze zu bewerben. Die Abstimmung folgte auf eine Entscheidung des Likud-Gerichts, wonach die nun für den 17. August angesetzten Vorwahlen während einer Sicherheitseskalation nicht abgesagt werden dürfen; damit wies das Gericht eine separate, von Netanjahu unterstützte Bestimmung zurück.