Nationalversicherungsinstitut entzieht 211 Personen wegen mutmaßlichen Wohnsitzbetrugs Leistungen

Israels Nationalversicherungsinstitut entzog am Dienstag 211 Personen Leistungen und an den Wohnsitz geknüpfte Rechte. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Einsatz mit dem Polizeibezirk Judäa und Samaria sowie der Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde. Nach Angaben der Behörden ergab eine langwierige verdeckte Ermittlung Hinweise darauf, dass Einwohner ihren tatsächlichen Wohnort verschleiert haben sollen, um sich medizinische Versorgung, Beihilfen und andere öffentliche Leistungen in betrügerischer Weise zu erschleichen. Verwaltungsverfahren wurden eingeleitet, zudem erwägen die Behörden Anklagen wegen schweren Betrugs; einige Betroffene werden auch anderer Straftaten verdächtigt. Das Institut schätzt, dass die Einstellung unrechtmäßiger Zahlungen, die Rückforderung von Geldern und die Verhinderung künftigen Betrugs dem Staat Dutzende Millionen Schekel ersparen werden.