Sohlberg fordert gleichen Medienzugang bei öffentlichen Wahlveranstaltungen

Der Vorsitzende des Zentralen Wahlausschusses, Noam Sohlberg, forderte die Parteien, die zur Wahl der 26. Knesset antreten, auf, Nachrichtenorganisationen offenen und gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Wahlkampfveranstaltungen zu gewähren. Sein Schreiben erfasste Pressekonferenzen, Rundgänge, Berichtsbereiche in Wahlkampfzentralen, Vorwahlen, den Wahltag und die Wahlnacht. Sohlberg erklärte, Beschränkungen wegen Sicherheit, Kapazität, Privatsphäre oder betrieblicher Erfordernisse dürften nur nach gleichen und verhältnismäßigen Kriterien auferlegt werden. Er bezeichnete die Botschaft als Leitlinie für angemessenes Verhalten und nicht als rechtliche Entscheidung. Anlass des Schreibens war der Ausschluss von Journalisten von Channel 14 von der Veranstaltung der Demokraten zu den Ergebnissen ihrer Vorwahl.