Jerusalemer Gericht verurteilt Fahrer wegen tödlichen Unfalls von 2019 zu sechs Jahren Haft
Veröffentlicht
Das Jerusalemer Bezirksgericht verurteilte Tarek Kurd zu sechs Jahren Haft, nachdem es ihn wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen bei dem Unfall von 2019 schuldig gesprochen hatte, bei dem die 34-jährige Tzipi Rimmel und ihre drei Wochen alte Tochter Noam-Rachel ums Leben kamen. Das Gericht verhängte außerdem ein 15-jähriges Fahrverbot, eine Bewährungsstrafe und eine Entschädigungszahlung an die Familie. Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre gefordert und argumentiert, Kurd sei mit extremer Geschwindigkeit gefahren, habe vor dem Zusammenstoß mit an einer Ampel wartenden Fahrzeugen nicht gebremst und keine Verantwortung übernommen. Ephraim Rimmel, der ebenso wie sein Sohn Itai schwer verletzt wurde, sagte, die Familie erwarte, dass die Staatsanwaltschaft Berufung einlege.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen sich sachlich bei der Geschwindigkeit des Autos: Ynet nennt etwa 140–145 km/h; Israel Hayom mehr als 150 km/h. Die übrigen Fakten stimmen überein: Das Jerusalemer Bezirksgericht verurteilte Tarek Kurd wegen des Unfalls von 2019, bei dem Tzipi Rimmel und ihre drei Wochen alte Tochter Noam-Rachel ums Leben kamen, zu sechs Jahren Haft und einem 15-jährigen Fahrverbot.

Kommentare
Kommentare werden geladen …