Zehn Anträge auf Whistleblower-Schutz abgelehnt, da Amt des Kontrolleurs unbesetzt bleibt

Zehn Anträge von Beschäftigten in Regierungsministerien auf Anordnungen zum Schutz von Whistleblowern wurden vollständig abgelehnt, weil Israel derzeit weder einen Staatskontrolleur noch einen Ombudsmann im Amt hat, wie aus einem am Montagabend ausgestrahlten Bericht hervorgeht. Nach israelischem Recht kann der Kontrolleur einstweilige oder dauerhafte Anordnungen erlassen, die öffentliche Bedienstete nach der Meldung von Korruption vor Entlassung, Gehaltskürzungen, Versetzungen oder anderen Vergeltungsmaßnahmen schützen. Ein gesonderter Bericht schilderte einen Whistleblower, der während der Vakanz kostspieligen Rechtsschutz vor dem Arbeitsgericht suchen musste. Der Bericht brachte die Gesetzeslücke mit den festgefahrenen Bemühungen in Verbindung, Rechtsanwalt Michael Rabilo zum Kontrolleur zu ernennen.