UK Charity Commission leitet Untersuchung gegen acht in Siedlungen tätige Gruppen ein

Die UK Charity Commission leitete eine gesetzliche Sammeluntersuchung gegen acht nicht genannte Wohltätigkeitsorganisationen ein. Anlass sind Vorwürfe, dass gemeinnützige Mittel Aktivitäten oder Projekte in israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria unterstützt hätten, die nach britischer Politik als illegale Siedlungen in Palästina gelten. Die Aufsichtsbehörde will prüfen, wo das Geld ausgegeben wurde, ob die Ausgaben den Zwecken der jeweiligen Organisation dienten und ob Vermögenswerte oder Begünstigte gefährdet sind. Sie betonte, die Einleitung der Untersuchung sei keine Feststellung von Fehlverhalten. Die Kommission erklärte, sie könne die Untersuchung ausweiten, habe deren Umfang mit Polizei und Steuerbehörden geteilt und werde bei der Veröffentlichung der Ergebnisse erwägen, die Organisationen zu benennen.