Iran meldet Festnahme von 21 mutmaßlich mit dem Mossad verbundenen Agenten in der Provinz Kerman

Das iranische Geheimdienstministerium gab die Festnahme von 21 Menschen in der südöstlichen Provinz Kerman bekannt und beschuldigte sie, für den israelischen Mossad gearbeitet zu haben. Nach Angaben des Ministeriums wurden die Festgenommenen in einer Reihe von Geheimdienstoperationen der Generaldirektion für Nachrichtendienste der Provinz identifiziert. Sie sollen Informationen aus sensiblen und als geheim eingestuften Einrichtungen des Militär- und Verteidigungsbereichs gesammelt und an den Dienst weitergegeben haben. Das Ministerium erklärte, Waffen und Munition seien beschlagnahmt worden; zudem sei es gegen vier bewaffnete Gruppen vorgegangen. Es stellte die Festnahmen als Fortsetzung von Operationen dar, die nach Vorfällen im Januar 2026 begonnen hätten, veröffentlichte jedoch keine Belege für die Vorwürfe.