Huthi-Beschuss von Marib tötet zwei Zivilisten und verwundet 14, erklärt Gesundheitsminister

Huthi-Kräfte haben am Freitag Wohnviertel und Vertriebenenlager in der von der Regierung gehaltenen Stadt Marib beschossen und dabei nach einer vorläufigen Bilanz zwei Zivilisten getötet und 14 weitere verwundet, wie Jemens Minister für öffentliche Gesundheit, Qasim Buhaibeh, erklärte. Er sagte, sechs Frauen und Kinder einer einzigen vertriebenen Familie im Lager Jaw al-Naseem seien unter den Toten und Verwundeten, und die Krankenhäuser der gesamten Provinz seien zur Versorgung der Opfer in Alarmbereitschaft versetzt worden. Lokale und militärische Quellen meldeten aufeinanderfolgende Explosionen in der Stadt, während die Luftabwehr der Regierung mehrere der Drohnen abfing. Dem Beschuss waren einen Tag zuvor Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi auf Lager der jemenitischen Armee in Marib und Hadramaut vorausgegangen.